Marketing für Fliesenleger
Online-Marketing für Fliesenleger
Fliesenarbeit ist Präzisionsarbeit — und sie ist fotogen. Kein Marketing-Kanal verkauft Fliesenleger besser als eine starke Bilder-Galerie, gefunden über die lokale Google-Suche. Wer dazu die richtigen Projektanfragen (Bäder, Großflächen) von Kleinstaufträgen trennt, macht aus Sichtbarkeit planbaren Umsatz.

Vom Kleinauftrag zum Badprojekt: Positionierung zuerst
Viele Fliesenleger bekommen online vor allem Anfragen für Kleinstarbeiten — ein paar Quadratmeter Küchenspiegel, Reparaturen, Ausbesserungen. Wirtschaftlich tragen aber die Badprojekte und Großflächen. Diese Diskrepanz ist fast immer ein Positionierungsproblem: Die Website sagt „Fliesenleger für alles“, also kommt alles. Wir positionieren die Seite auf die Projektarten, die der Betrieb wirklich will — und filtern den Rest über das Anfrage-Formular.
Wonach Fliesen-Kunden suchen
- „Fliesenleger [Stadt]“ — die Standardsuche; das Local Pack entscheidet
- „Bad fliesen lassen Kosten“ / „Fliesenleger Preise pro m²“ — Preisrecherche, oft Wochen vor der Anfrage
- „Badsanierung [Stadt]“ — hier konkurrierst du mit SHK-Komplettanbietern; klare Abgrenzung nötig
- „Großformat Fliesen verlegen“ / „Naturstein verlegen“ — Spezialisierungs-Suchen mit weniger Wettbewerb
Gerade die Spezialisierungs-Suchen sind unterschätzt: Wer XXL-Formate, Naturstein oder fugenlose Flächen beherrscht, kann dafür regional sehr schnell ranken — die meisten Wettbewerber-Websites erwähnen solche Leistungen mit keinem Wort. Wie man solche Themen findet und besetzt: SEO für Handwerker.
Die Galerie ist dein Verkäufer
Fliesenarbeit beurteilen Kunden mit den Augen: saubere Fugenbilder, exakte Kanten, stimmige Übergänge. Eine Galerie mit 20 guten Baustellenfotos — nach Projekttyp sortiert, mit kurzer Beschreibung — überzeugt mehr als jede Zertifikatsliste. Wichtig sind eigene Fotos: Stockbilder erkennen Kunden sofort, und für die Google-Bildersuche sind eigene, lokal benannte Bilder ein zusätzlicher Kanal.
Unser Vorgehen für Fliesenleger
- Projektarten priorisieren — Bäder, Großflächen, Spezialformate: Was soll die Seite anziehen?
- Galerie-getriebene Landingpage — Referenzen zuerst, Leistungen klar, Anfrage strukturiert.
- Lokale Basis — Unternehmensprofil mit Fotos und Leistungen (Anleitung), Bewertungen nach jedem Projekt (warum).
- Anfrage-Filter — Formular mit Projektart und Fläche, damit Kleinstanfragen nicht das Büro fluten.
- Werbung gezielt — Google Ads nur auf die Wunsch-Projektarten, nicht auf „Fliesenleger“ allgemein (Grundlagen).
Häufige Fragen aus dem Gewerk
- Wie kommen wir an gute Baustellenfotos?
- Mit System statt Zufall: ein fester Foto-Moment nach Abschluss (aufgeräumte Baustelle, Tageslicht, zwei bis drei Perspektiven), vom Smartphone reicht. Wir geben eine einfache Foto-Checkliste an die Monteure und übernehmen Auswahl und Aufbereitung für Website und Google-Profil.
- Badsanierung bieten auch SHK-Betriebe an — wie grenzen wir uns ab?
- Über das, was der Generalist nicht zeigt: Fliesen-Handwerkskunst im Detail. Fugenbilder, Gefälle-Duschen, Großformate, Mosaik — wer die handwerkliche Tiefe sichtbar macht, wird vom „einer von drei Gewerken“-Anbieter zum Spezialisten, den der Kunde explizit anfragt.
- Lohnt sich Pinterest oder Instagram für Fliesenleger?
- Als Inspirationsquelle suchen Kunden dort durchaus — aber beauftragt wird lokal über Google. Wir nutzen die besten Projektfotos auf beiden Kanälen: Google (Profil, Website, Bildersuche) für Anfragen, Social Media ergänzend für Reichweite und Arbeitgeber-Sichtbarkeit.



